Allgemein

Monatskarte Februar

 

As der Stäbe

Für die allgemeinen Energien des Monats Februar steht für mich das As der Stäbe. Insgesamt entsprechen die Stab Karten im Tarot dem Element Feuer und dementsprechend stehen sie für aktives Handeln,

rods01
http://www.annak-tarot.at/

sowie Durchsetzungskraft. Jetzt ist Erfolg und Veränderung möglich.Natürlich gilt es besonnen zu handeln und nicht aggressiv. Überheblichkeit ist fehl am Platz. Mit dem As der Stäbe ist die Energie besonders potenziert.Vieles was wir bisher nicht gewagt haben, können wir nun ausprobieren und in Angriff nehmen.Mit dem As sind Chancen verbunden, die wir aufgreifen können.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Lucius Annaeus Seneca

 

Chancen, die sich uns bieten, etwas, das uns begegnet können wir nun weiter entwickeln. Neue Wege tun sich uns auf weil wir sie beschreiten.Vielleicht haben wir uns in der Vergangenheit schon mal auf den Weg gemacht und haben für etwas gebrannt. Wir dürfen uns nun wieder genauso entflammen wie zu Beginn unseres Weges.

Lass dein Feuer brennen!

Advertisements
Jahreszeitliche Feste

Die Tradition der Jahreskreisfeste – oder dem Kreislauf des Lebens folgen

Nach der “Wintersonnenwende” am 21. Dezember folgt als erstes Fest im neuen Jahr nach alten Traditionen, Imbolc/ Göttin Brigid/ Maria Lichtmess. Im Jahreskreis befinden wir uns in der Mitte des Winters.2016-01-19-11.56.16-330x250

Foto: Sonnenuhr; Botanischer Garten Mönchengladbach

Jedes Fest im Jahreskreis hat seine eigenen Mysterien, Bedeutungen und Rituale und berührt in erster Linie unsere Seele. Was in der heutigen schnelllebigen Zeit verloren gegangen ist, kann so wieder lebendig werden.Wir können an längst verschüttet geglaubtes Ahnenwissen anknüpfen. Jedes dieser Jahreskreisfeste ist verbunden mit Mythen, Helden, Göttern und Göttinen.Die Identifikation mit den Jahreskreisfesten erlaubt es uns, den Rhythmus der Natur, aber auch unseren eigenen Rhythmus wieder wahrzunehmen, den Kreislauf des Lebens neu zu entdecken.Gleichzeitig können wir auf die Entwicklung unserer Potentiale schauen, indem wir eine intensive Innenschau betreiben.Indem wir z.B. einfach nur wahrnehmen, was in der Natur passiert.Uns die Zeit nehmen nachzuspüren, ganz bei uns zu sein.

2016-01-19-12.20.27-760x380

Ich habe mich von “Brigid” inspirieren lassen und ein Aquarell der Göttin gemalt. Auf einem Spaziergang an einem kaltem aber sonnigen Wintertag habe ich eine Sonnenuhr und eine Skulptur entdeckt und fotografiert.Zur Vertiefung habe ich ein einfaches Legesystem mit drei Karten kreiert, weil ich das schon länger mache in meiner Auseinandersetzung mit Orakeln.Das muss aber gar nichts besonders sein, wichtig ist nur die Zeitqualität zu spüren. Dazu reicht es schon sich an einem Wintertag die Sonne um die Nase kitzeln zu lassen oder den Singvögeln am Morgen zuzuhören.Nachzuspüren wie sich die Natur schon verändert.

“In alten Zeiten glaubten die Okkultisten, dass die Magie in Tempeln stattfände, wir aber glauben, dass Magie alles ist, was um uns herum in der Natur sich regt.”

Elidir, aus Druidcraft: The Magic of Wicca and Druidry

 

In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird LICHTMESS gefeiert, das keltische IMBOLC oder auch das Fest der BRIGID

12552550_1205312302816329_6459086979320190884_n-768x768

Bild: Göttin Brigid, Acryl, 40×40, 2016

Göttin des Lichts und des Feuers

Botschaft: Kraft und Energie

Stehe zu dir!

Thema: Reinigung, altes loslassen

Visionen und Ziele für das kommende Jahr; beginnendes Wachstum

 

IMBOLC – die Kraft der Lebendigkeit

Imbolc erinnert an die wilde Energie des Frühlings, die es schafft, alles wieder zum Leben zu erwecken. Beim Festverlauf wurde die Wiederkehr der Sonne begrüßt. Nach der Wintersonnenwende werden die Tage langsam länger. Die Sonne gewinnt Stück für Stück an Kraft. In der Natur zeigen sich erste Baumknospen und durch die Schneedecke hindurch bahnen sich Frühjahrsboten wie Schneeglöckchen ihren Weg. Neues Leben keimt auf. Sicher wurden auch Feuer zu Ehren von Brigid entfacht, denn Imbolc war mit der heiligen Flamme verbunden, die die Sonne aus dem Winterschlaf weckt.

2016-01-19-12.13.52-768x1024

Fotos: Skulptur “Schäfer”, Mönchengladbach bunter Garten,Aufstelldatum und Künstler unbekannt

 

BRIGID und Maria Lichtmess

Die Kelten Begrüßten Brigid mit einem Feuerfest und befragten das “Orakel”. Die Göttin Brigid inspirierte Dichter, Heiler, Druiden und Wiccas ( “Wicca” dienst als Sammelbegriff für Gruppen, die sich einer bestimmten neu heidnischen, von vor christlichen europäischen, aber auch von außer europäischen Religionsinhalten geprägten ritualorientierten Mysterienreligionen zurechnen.Im Deutschen wird der Begriff oft als synonym zu “Hexe” verwendet).Selbst die Christen jedoch mochten nicht auf das Fest verzichten und tauften das Imbolc- Fest in Maria Lichtmess um.

Der Name” Imbolc” bedeutet übrigens “Anlegen der Schafe zum Säugen”, weil es die Zeit war, wo die ersten Schafe geboren wurden.

 

 

Das Orakel befragen

Die Jahreskreisfeste wurden traditionell auch genutzt um das Orakel zu befragen, da hier besondere Energien herrschen, die sich im Laufe des Jahres ergeben.

Wer zu allen Jahreskreisfesten das Orakel befragen möchte, dem empfehle ich ein Tagebuch um die Legungen / Befragungen festzuhalten. So kann man später nachschauen, welche Energien im Laufe des Jahres mitschwingen und uns begleiten, sowie was sich verändert hat. Aus so einem Tagebuch kann gerne schon mal etwas mehr werden. Gedanken, Gefühle, wichtige Entwicklungschritte, Ziele und Visionen die wir verfolgt und vielleicht auch umgesetzt haben,Beobachtungen in der Natur die sich im Laufe des Jahres ergeben.Wer mag kann das Tagebuch besonders gestalten und es ist sicher spannend, was sich am Ende eines Jahres an Aufzeichnungen ergeben hat.

Es gibt verschiedene Orakel die sich zur Befragung anbieten, dazu gehören auch die Tarotkarten, die sehr gut geeignet sind, um unser Innerstes in seiner ganzen Vielfalt anzusprechen.Wer möchte kann die Befragung des Orakels noch mit dem Ritual einer Einstimmung beginnen.Das kann das Ziehen einer Karte aus einem Krafttierorakel oder aus dem Orakel der Göttinnen sein.Wichtig ist auf jeden Fall sich nicht von äußeren Einflüssen stören zu lassen.Im “Hier und Jetzt” mit sich selbst zu sein.

Wer möchte kann eine Kerze entzünden, wobei traditionell die Farbe weiss verwendet wird.Das kann auch ein Bergristall sein oder eine weisse Decke.Auch kann geräuchert werden um sich einzustimmen oder es können verschiedene Düfte oder Aromen verwendet werden.Jeder kann hier sein persönliches Ritual finden.

 

Legesystem IMBOLC

Ein Legesystem für Orakelkarten oder Tarotkarten. Gültig sind die Energien bis zum nächsten Jahreskreisfest der “Frühlings-Tag- und – Nacht- Gleiche” am 21. März oder man legt vor der Legung einen Zeitraum fest.

Fragen, die man sich stellen kann:

Was sollte/ möchte ich loslassen? Was möchte ich reinigen? Wie sieht es mit meinem persönlichen Wachstum aus? Was sind meine Visionen und Ziele für das kommende Jahr? Was gibt mir Kraft und Energie?

Pos.1: Vergangenes; die Rückschau; etwas , das mitschwingt

Pos.2: Gegenwart; im Hier und Jetzt; das zentrale Thema der Legung

Pos.3: Zukunft; etwas, das neu zu beachten ist

 

-1-

abnehmende Aspekte

ZEIT DES WINTERS

-2-

das steht im Feuer

ZENTRALES THEMA

-3-

zunehmende Aspekte

KRAFT DER SONNE

 

Viel Spass beim Ausprobieren!

 

Über Kommentare würde ich mich sehr freuen

Ihre Iris Maria Böttcher

 
Jahreskreisfeste

Beltane – das Wachstum

Beltane

Beginn des Sommerhalbjahres. Mondfest 5. Vollmond nach Yule. Das Vollmondfest im Jahreskreis wird vom 10.05 auf den 11.05. gefeiert.

Hintergrund:

Im modernen keltischen Jahreskreis werden zumeist die irischen Feste, also die „Mondfeste“ als Hauptfeste begangen, wobei vor allem Beltaine und Samhain besonders hervorzuheben sind.

 

 

Im wunderschönen Monat Mai

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Knospen sprangen,
Da ist in meinem Herzen
Die Liebe aufgegangen.

Im wunderschönen Monat Mai,
Als alle Vögel sangen,
Da hab ich ihr gestanden
Mein Sehnen und Verlangen.

– Heinrich Heine 1797-1856, deutscher Dichter –

 

 apple-570965_1920

Bildquelle Herz: http://www.pixabay

 

Der nächste Vollmond ist am:
Mittwoch * 10. Mai 2017 * 23:42:30 Uhr
Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Mondzeichen: Skorpion 20° 24′

 

Energetisch gesehen bieten sich zu Beltane Orakelbefragungen an, wozu auch die Kartenorakel gehören.

zwei der kelche

Bildquelle : zwei der Kelche Anna K.-Tarot

Vor einer Kartenlegung kann man sich einstimmen, indem man sich mit den Grundgedanken des Jahreskreisfestes befasst. Eine Kerze kann entzündet werden.

Nehmen sie sich Zeit. Sorgen Sie dafür das Sie ungestört sind. Lassen Sie die Bilder der Karten auf sich wirken. Sie können auch eine Karte aus einem Krafttierorakel ( oder einem anderen Deck Ihrer Wahl)als abschließenden Impuls für ihre Legung dazu ziehen.

Es kann auch ein individuelles Ritual ihre Legung vertiefen. Zu Beltane können sie einen Stein aussuchen, selber in einer Farbe Ihrer Wahl bemalen und ihn in der Nacht des Vollmondes nach draußen legen. Legen Sie den Stein anschließend wann immer Sie möchten nah an Ihrem Herzen z.b.zur Schlafenszeit unter dem Kopfkissen.

 

einige Aspekte von Beltaine
– es geht um die Vereinigung des weiblichen und männlichen Aspektes in der eigenen Persönlichkeit
–  um die Auseinandersetzung mit der männlichen und der weiblichen Seite
– um Bindung, Verbindung: Mit wem oder was möchtest Du Dich selbst verbinden?
– um Wachstum, im Mai erblüht die Natur so wie alles leben erblühen kann
– es ist eine Zeit in der kreative Potentiale genutzt werden können
– die zu Ostara “gesäten” Ideen, Pläne, Projekte etc. gehen auf und bekommen nun die Kraft zum wachsen
– die Grenzen „zwischen den Welten“  sind ( wie zu Samhain) besonders dünn
– ein Fest, bei dem die Naturgeister sehr gut mit einbezogen werden können
–  aktuelle oder vergangenen Beziehungen können überdacht werden
(Was ist gut ? Was kann ich/wir ich besser machen?)
– Ein Blick auf die eigene Sexualität  ( was soll sich entfalten?)

Legesystem Beltane

1. Beltane/ Der Ist-Zustand ; gegenwärtige Situation

2. Was ich brauche / das benötige ich noch für mein Wachstum; was mir fehlt

3. Der Gott in mir/ meinen männlichen aktiven Anteile; das zeige ich nach außen; darauf richte ich meine Energien

4. Die Göttin in mir/ meine weiblichen passiven Anteile; was ich unbewusst fühle

5. Die Vereinigung der weiblichen und männlichen Aspekte/das führt zum inneren Gleichgewicht; zur Balance

6. Das Wachstum/ Potential/ Chance/ Tendenz in meinen aktuellen Fragen

1 2
3 4
5 6

 

Jahreskreisfeste

Imbolc – das Fest des Lichts

Birke im Winter

Imbolc- ein Fest, an dem sich mein  Zuhause mit Licht erfüllt.Am liebsten mag ich weisse Laternen und Kerzen in hellen oder weißen Farben, die derzeit auch gut zu bekommen sind.

Sie werden auf der Fensterbank aufgestellt und begrüßen auch die zunehmende Kraft der   Sonne.In der Nacht auf den 2. Februar brennen sie ganze Nacht und ich streue jeweils Salz um die Lichter herum, damit alle negativen Energien absorbiert werden.Am nächsten Morgen sammle ich das Salz ein und entsorge es.

Einen Artikel zum  Fest habe ich hier geschrieben:Dem Kreislauf des Lebens folgen. 

img_20170129_154651

ES WERDE LICHT!

Alte Energien der dunklen Jahreszeit werden jetzt losgelassen.Das ist die eigentliche Botschaft von Imbolc.Auch dem Fest der Göttin Brigid (Göttin der Feuers und der Inspiration)

Wer vergangenes auf sich beruhen lassen kann,

hat mehr Kraft und Energie für Gegenwart und Zukunft.

Anton Oreto

In diesem Sinne

ein inspirierendes Imbolc, Lichtmess

Jahreskreisfeste

Die Magie der Rauhnächte

Wahrsagen in den Rauhnächten, russische Illustration, 1885
                 Wahrsagen in den Rauhnächten, russische Illustration, 1885

Die Rauhnächte umfassen nach alten Überlieferungen die Zeit zwischen dem 21. Dezember und dem 6.Januar.

  •  die feinstofflichen Tore der Anderswelt öffnen sich während dieser Tage.

 

Kalendarischer Hintergrund:

Die Zeitrechnung unserer Vorfahren orientierte sich am „Mondjahr“. Ein Mondkalender ist ein ausschließlich am Lauf des Mondes orientierter Kalender. In ihm werden zwölf Monmonate zu einem Mondjahr ( Lunarjahr), das etwa 11 Tage kürzer als ein Sonnenjahr in einem Solarkalender ist, zusammengefasst.Das kalendarische Mondjahr ist also 354 Tage lang.

Herkunft des Brauches:

  •  abgeleitet vom mitteldeutschen Wort ruch/haarig
  •  abgeleitet vom traditionellen Beräuchern mit Weihrauch von Höfen und Ställen

„Die zwolf naecht zwischen Weihenacht und Heyligen drey Künig tag ist kein Haus das nit all tag weirochrauch in yr herberg mache/ für alle teüfel gespenst und Zauberey ( Johannes Bemus 1520)

Mythologie:

Die Rauhnächte waren in der frühen Neuzeit eine geeignete Zeit für den Kontakt mit Tieren oder das Orakeln.Es wurde angenommen , das die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt seien  und sich die Grenzen zu anderen Welten öffnen würden.Auch eine Zeit, die mit allerlei Ritualen je nach Region im Volksbrauchtum ausgefüllt wurde.Zu Sylvester- also in der Mitte der Rauhnächte stehe das Geistreich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang.

Ein Überbleibsel dieser Tradition ist das „Bleigiessen“, sowie das laute Sylvesterfeuerwerk das Unholde fernhalten solle.

Eine Zeit also, in der sich die Muße finden lässt, sich mit den Göttinnen der Mythologie etwas näher zu beschäftigen. Ganz besonders fasziniernd finde ich die germanische Göttin „Freya“

Mehr über Freya – der Göttin des Glücks und der Liebe finden sich hier

Das Gemälde:

„Freya and the Necklace “ by J. Doyle Penrose (1862-1932), circa 1913.

Die Göttin „Freya“ galt in der altnordischen Mythologie als Göttin der Liebe und Ehe.

Auch Göttin der Fruchtbarkeit und des Frühlings, des Glücks und Lehrerin des Zaubers.

Die Sage:

Ihr Halsband sei von Zwergen geschmiedet und sie besäße ein Falkengewand, mit dem man wie ein Falke durch die Lüfte gleiten kann.Auch lehrte sie den Asen den Zauber.Man sagte sie könnte goldene Tränen weinen.

Bildsymbolik

Im vorderen Bildrand finden sich Wasserlilien wieder.

„Insbesondere Wasserlilien sind ein Zeichen dafür, daß etwas besonders Schönes aus dem Unterbewußtsein ins Bewußtsein wächst. Sie ist ein Symbol der Macht, aber nicht wie andere Blumensymbole erotisch zu deuten.“ ( Quelle: http://www.traumdeuter.ch/texte/4623.htm). Weiterhin Symbol für Liebe, Auferstehung und ewiges Leben.

Die Lilie / Iris gilt auch als Symbol für den Regenbogen und steht somit als Mittlerin zwischen den Welten.

Das Kleid der Göttin Freya ist mit goldenem Brokat geschmückt.

Die Farbe Gold Gold gilt als  vornehm und edel.
Gold wird mit SonneWärme, Reichtum und Verständnis assoziiert und steht für  Weisheit, Klarheit sowie  Lebenskraft und  Inspiration.

Die Haare der Freya sind rötlich/ im Volksglauben galten rote Haare als Symbol der Hexen. Im Märchen unterstrichen rotblonde  Haare die Identität der Trägerin als königlicher Abstammung.

Ein klein wenig den Rauhnächten nachspüren können wir auch in der heutigen Zeit. Gönnen Sie sich den Luxus mal in diesen Tagen sich ein klein wenig wie eine Göttin zu fühlen.

Ein einfaches Ritual ist besser als gar nichts. Jede von uns hat etwas was gut tut. Das kann ein Schaumbad bei Kerzenschein sein, oder ein langer Spaziergang in der freien Natur.

Oft verfliegen die Tage vor dem  Jahreswechsel und wir lassen uns einfach in das Neue Jahr treiben in der Hoffnung das dieses besser würde. Ein kleiner Anfang wäre es, sich gezielt mit den eigenen Wünschen und Träumen für das kommende Jahr zu befassen. Ein schönes Tagebuch zu führen wäre ein guter Einstieg.

Und wer mag, kann mit seinem Lieblingsorakel orakeln.Für jeden Monat im kommenden Jahr kann in den einzelnen Rauhnächten eine Karte gezogen werden.

Buchtipps:

-Das Wunder der Rauhnächte: Märchen, Bräuche und Rituale für die innere Einkehr von Valentin Kirschgruber Gebundene Ausgabe EUR 12,99

-Rauhnächte: Die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren: Alte Bräuche und magische Rituale für sich entdecken von Elfie Courtenay, EUR 9,99, Taschenbuch

 

In diesem Sinne ein besinnliches Weihnachtsfest,

ein zufriedenes Nachdenken über Vergangenes,

und ein zukünftiges glückliches und erfüllendes Neues Jahr

Jahreskreisfeste

Legeweise :Samhein – Das Tor zur Anderswelt

Festimpressionen:

Samhein ( Erdfest am 1. November) – ein Fest, das bei den Kelten die Sommerhälfte des Jahres von der Winterhälfte trennte.Die Kelten hatten nur zwei Jahreszeiten und unterteilten das Jahr in dreizehn Mondmonate.Später ergab sich  eine Mischung mit christlichen Festen ( Allerheiligen 1.11.)

14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

Spiritueller Hintergrund des Festes:

  • Den Tod als Naturzyklus verstehen
  • sich der Dinge, die man gehen lassen sollte bewusst werden
  • eine gute Zeit zur Reflexion des vergangenen Jahres
  • Es ist die Zeit, um Pläne für das kommende Jahr zu entwerfen
  • Es ist die Zeit, um innere und äußere Dinge in Ordnung zu bringen
  • Gedenken der Toten/ der Ahnen und die Zeit bindende emotionale Stricke zu lösen

Mittlerweile leben verschiedene Bräuche wieder auf, wie z.B. die Ruhelosen nach Einbruch der Dunkelheit gnädig zu stimmen. Es wird „Halloween“ gefeiert, sich entsprechend schaurig kostümiert.Es werden Kürbisse ausgehölt und mit Lichtern versehen. Sicher gibt es auch vielerorts Auswüchse um so mehr lohnt es sich vielleicht hinter die alt hergebrachten Traditionen zu schauen.So war eine alte Tradition von Samhein sich die bösen Naturgeister fernzuhalten. Die Natur hat sich ins Innere zurückgezogen und bereitet sich auf die kalte , dunkle Jahreszeit vor. Die Nächte werden länger.Eine gute Zeit zur Innenschau.

Man sagt in dieser Zeit lüftet sich der Schleier zwischen den Welten, dem Reich der Lebenden und der Toten/ der Ahnen. So wirken auch Engelenergien verstärkt.

Legeweise Samhein

-1-

Meine Wurzeln

14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

-2-

Meine Perspektiven14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

-3-

das Tor zur Anderswelt

14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

-4-

das kann ich bewahren14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

-5-

das kann ich hinter mir lassen

14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

-6-

Meine Ahnen/ Rat des Orakels14855928_1419582651389292_1158249104672135697_o

Die Kartenlegung bietet sich am 31.Oktober,oder 1.und 2. November an, kann aber auch gut im November in Vorbereitung auf die nahende Winterzeit gelegt werden.Tradiditionell werden zur Winntersonnenwende am 21. Dezember wieder die Orakelkarten befragt.

Es werden sechs Karten in einer Reihe ausgelegt.

Zu Pos.1. Hier geht es um die bisherige Entwicklung im Bezug auf die Fragestellung. Das bringe ich mit/ das gehört zu mir.Zu Pos.2. die weitere Entwickung und das mögliche Wachstum ist gemeint: auch Schätze, die mich begleiten.Pos.3. Durch dieses Tor muss ich schreiten. Eine Schattenseite, zu der ich stehen darf oder die ich schon bewusst wahrnehme.Pos.4. Eine Kraft, die mich auf dem weiteren Weg beschützt. Pos.5. Mein Blick zurück, um altes loszulassen.Pos.6.Der Rat des Orakels/ der Ahnen , die mich begleiten

Im Prinzip kann man die Legung mit jedem Kartenorakel auslegen. Insbesondere eigenen sich die Tarotkarten dazu und wenn auf der Pos.6. eine Karte der „großen Arkana“ erscheint kann man zusätzlich folgenden Impuls mit einbeziehen:

  • 0 Der Narr: Sei offen und neugierig
  • 1 Der Magier: Suche nach Meisterschaft in den Dingen
  • 2 Die Hohepriesterin: Vertraue deiner inneren Stimme
  • 3 Die Herrscherin: Folge dem Fluss des Lebens
  • 4 Der Herrscher: Schaffe dir die notwendigen Strukturen
  • 5 Der Hohepriester: Sei offen für lebenslagen Lernen
  • 6 Die Liebenden: Gehe den Weg des Herzens
  • 7 Der Wagen: Breche auf zu neuen Ufern
  • 8 Die Kraft: Vertraue deiener inneren Kraft
  • 9 Der Eremit: Meditiere über die Dinge
  • 10 Das Schicksalsrad: nehme das Schicksal in die Hand
  • 11 Die Gerechtigkeit:Wäge deine Entscheidungen ab
  • 12 Der Gehängte: Suche nach dem tieferen Sinn
  • 13 Der Tod: Lass los und vertraue der Transformation
  • 14 Die Mäßigkeit: Achte auf Ausgewogenheit
  • 15 Der Teufel: Befreie dich aus Abhängigkeiten
  • 16 Der Turm: Habe keine Angst vor dem Neuen
  • 17 Der Stern: Lass dich inspirieren
  • 18 Der Mond: Überwinde deine Ängste
  • 19 Die Sonne: Schaue optimistisch nach vorne
  • 20 Das Gericht: habe Vertrauen in das Leben
  • 21 Die Welt: Spüre dem rechten Platz für dich nach
Legeweisen

Legeweise: Schattentheater

Der Monat Oktober geht nun zu Ende und wir starten in die dunklere Jahreszeit. Vielerorts feiern wir “Halloween”-

ein Thema, bei dem es so manchen schauert oder wir bereiten uns auf Allerheiligen/ Samhein ( Erdfest am 1.November vor.

wald

Die Tage werden durch die Zeitumstellung und auch durch die nahende Winterzeit kürzer.Die Monate Oktober/ November sind eine schöne Zeit für die Divination mit Orkalen.Auch wenn die Sonne noch golden scheint, scheinen auch die Schatten eine andere besondere Qualität zu bekommen. Eine Zeit der Innenschau.

Wie wäre es, mal wieder bei gemütlichen Kerzenschein für sich selbst die Karten zu legen?

Okobersturm

Christian Morgenstern

Schwankende Bäume im Abendrot-

Lebensträume vor purpurenem Tod

Blätterplauder – wirbelnder Hauf – nachtkalte Schauer

rauschen herauf.

Ein schöner Ansatz einerseits spielerisch die Karten nach alten Traditionen zu befragen und andererseits vielleicht eine kleine Erkenntnis aus dem orakeln zu bekommen.Dazu wählt man einfach ein Deck seiner Wahl.Sei es ein Tarot,- Lenormand,- Kipperdeck, oder jedes beliebige andere.

Was man noch braucht:

  • eine gemütliche ruhige Atmosphäre, vieleicht bei Kerzenschein , gerne werden traditionell weisse Kerzen genommen
  • sowie eine Prise Humor und Neugier die Bilder der Karten auf sich wirken zu lassen

Wie es funktioniert:

  • die Karten gut mischen ( jeder so wie er mag)
  • im Fächer auslegen und mit der linken Hand drei Karten ziehen und auslegen

 

Das Auslegen nach Kartenpositionen:

-1-

Mein Thema

( das ist aktuell vorhanden)

17.10.13 - 1

-2-

Mein Schatten

( mir nicht bewusst)

17.10.13 - 1

-3-

Der Rat des Orakels

17.10.13 - 1

Zu Pos.1: Entweder suche ich mir vor dem Auslegen der Karten eine Karte aus, die zu meinem aktuellen Thema passt, oder ich ziehe sie aus dem Fächer.Zu Pos.2. Hier geht es um einen Aspekt zum Thema, der mir nicht bewusst ist.Also schaue ich bewusst auf meinen Schatten. Wenn ich so gar nichts mit dieser Karte anfangen kann, so empfiehlt es sich etwas über das Bild der Karte zu meditieren.Dies gelingt am besten, indem man etwas in das Licht einer Kerze schaut und dann wieder einige Minuten auf die Karte.Zu Pos.3: Abschließend läßt man sich überraschen, welchen Rat das Orakel bereithält für die aktuelle Fragestellung.

Im nächsten Artikel stelle ich Ihnen eine Legeweise zu Samhein von…

 

Allgemein

Hallo und Herzlich willkommen im Blog von Kartenlegekunst

 

An dieser Stelle möchte ich verschiedene Themen vorstellen, die mit meiner Arbeit als Kartenlegerin und medialer Coach zu tun haben.

 

Auch: aus der Praxis für die Praxis!

 

Seit fast zwei Jahrzehnten habe ich Erfahrungen mit dem „Kartenlegen“ sammeln können. Was erst im Kleinen begann, weitete sich durch meine Lebenserfahrung, meine Ausbildung und Arbeit als Coach und letztlich durch mein Interesse an der Verknüpfung von Psychologie, Spiritualität und Kunst mehr und mehr aus.

Heute gibt es also schon vieles zu erzählen:

 

  • Von „Begegnungen“ mit wunderbaren Menschen und Möglichkeiten.

 

  • Von vielfältigen Themen : zum Tarot, zur Orakelkunde oder zur „aktuellen Zeitqualität“; vom sinnvollen Umgang mit traditionellen Weisheitssystemen

 

 

Kartenlegen
Kartenlegen bei einer historischen Abendveranstaltung im Erasmus-Gymnasium Grevenbroich

Manchmal nenne ich die Sammlung der Themen meine „Schatztruhe der Herzensbildung“. Über die Jahre habe ich immer wieder geschrieben. Und alles sammelte sich mehr oder minder in Notizbüchern. Einiges ging verloren z.B. duch Umzüge. Aber das macht nichts!

Ich werde es nun nach und nach einfach in meinem Blog unterbringen.Als Anrede werde ich das „Du“ wählen.Einfach deshalb, weil so das Schreiben von Blogeinträgen persönlicher und für mich stimmiger ist. Als Leser kannst du dann selber entscheiden ob Dir das gefällt.

 

Herzensgrüsse

Kartenlegekunst/Iris